Zum Inhalt der Seite

Indien hält an Dialog mit Pakistan fest

Neu-Delhi. Der Bombenanschlag auf ein Touristencafé im westindischen Pune hat nach Angaben aus Regierungskreisen in Neu-Delhi keine Auswirkungen auf die geplante Wiederaufnahme der Friedensgespräche mit Pakistan. Es gebe »keine Veränderung«, sagte ein indischer Regierungsvertreter, der namentlich nicht genannt werden wollte, am Montag. Nach den Anschlägen in Mumbai mit fast 170 Toten im November 2008 hatte Indien den Dialog mit dem Nachbarland für beendet erklärt. Einen Tag vor dem neuen Anschlag in Pune hatten beide Seiten vereinbart, die Gespräche wieder aufzunehmen.

(AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 16.02.2010, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!