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Plädoyers im »Sauerland-Prozeß«

Düsseldorf. Im Prozeß gegen die »Sauerland-Gruppe« hat die Verteidigung am Dienstag vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf mit ihren Plädoyers begonnen. Die Anwälte des mutmaßlichen Rädelsführers der Gruppe, Fritz. G., forderten eine Haftstrafe von unter zehn Jahren für den 30jährigen. Die Bundesanwaltschaft hatte vergangene Woche zwölf Jahre und sechs Monate für G. Gefordert. Als strafmildernd sei vor allem das umfassende Geständnis von G. zu würdigen. Mit seinen Schilderungen habe G. ungeahnte Einblicke in das Netzwerk des islamistischen Terrors gegeben.

Die Angeklagten sollen im Auftrag Islamischen Dschihad-Union Anschläge auf US-Einrichtungen in Deutschland geplant haben haben.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 10.02.2010, Seite 5, Inland

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