-
10.02.2010
- → Inland
Plädoyers im »Sauerland-Prozeß«
Düsseldorf. Im Prozeß gegen die
»Sauerland-Gruppe« hat die Verteidigung am Dienstag vor
dem Oberlandesgericht Düsseldorf mit ihren Plädoyers
begonnen. Die Anwälte des mutmaßlichen
Rädelsführers der Gruppe, Fritz. G., forderten eine
Haftstrafe von unter zehn Jahren für den 30jährigen. Die
Bundesanwaltschaft hatte vergangene Woche zwölf Jahre und
sechs Monate für G. Gefordert. Als strafmildernd sei vor allem
das umfassende Geständnis von G. zu würdigen. Mit seinen
Schilderungen habe G. ungeahnte Einblicke in das Netzwerk des
islamistischen Terrors gegeben.
Die Angeklagten sollen im Auftrag Islamischen Dschihad-Union Anschläge auf US-Einrichtungen in Deutschland geplant haben haben.
(ddp/jW)
Die Angeklagten sollen im Auftrag Islamischen Dschihad-Union Anschläge auf US-Einrichtungen in Deutschland geplant haben haben.
(ddp/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland