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09.02.2010
- → Ausland
Baptisten-Anwalt legt Mandat nieder
Port-au-Prince. Der Anwalt jener zehn US-Bürger, die in Haiti
wegen Kindesentführung angeklagt wurden, hat sein Mandat
niedergelegt. Die Angehörigen seiner Mandanten hätten
behauptet, er habe von ihnen Geld zur Bestechung des Richters
gefordert, sagte Edwyn Coq der Nachrichtenagentur AFP am Sonntag in
Port-au-Prince. Bei den zehn Verdächtigen handelt es sich um
eine Gruppe von US-Baptisten, die nach dem schweren Erdbeben in
Haiti 33 Kinder ohne Genehmigung außer Landes bringen
wollten. Entgegen Aussagen der Baptisten hatten viele der Kinder
noch Angehörige. (AFP/jW)
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