Zum Inhalt der Seite

Klötzchenfrage

Vancouver. Mit Unwillen haben die niederländischen Eisschnelläufer auf der Bahn im Olympic Oval von Vancouver grüne Klötzchen als Kurvenmarkierungen zur Kenntnis genommen – seit mehr als 20 Jahren werden die Bahnen mit knallroten Klötzchen abgegrenzt. »Grün ist beinahe nicht zu sehen. Da kann ein Sportler sehr schnell draufkommen und stürzen. Das ist ein Sicherheitsproblem«, sagte der niederländische Teamchef Wopke de Vegt. »Die Sportler haben sich an die rote Farbe gewöhnt. So schnell können sie sich nicht umstellen.« Einige andere Nationen schlossen sich der Kritik an und verlangten die knallroten Klötzchen zurück. Die technische Kommission des Eissport-Weltverbandes ISU hat ein entsprechendes Protestschreiben entgegengenommen. (sid/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 09.02.2010, Seite 16, Sport

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!