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Erneut Warnstreik bei der ODEG

Frankfurt/Main. Mit einem achtstündigen Warnstreik hat die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) am Mittwoch ihrer Forderung nach einem Fahrpersonaltarifvertrag bei der Ostdeutschen Eisenbahngesellschaft (ODEG) Nachdruck verliehen. Zwischen vier und zwölf Uhr seien die meisten Züge auf den von der ODEG betriebenen Regionallinien in Berlin und Brandenburg ausgefallen, teilte die GDL mit. Das Entgelt der Zugführer und -begleiter liegt bei dem Unternehmen um bis zu 30 Prozent unter dem Niveau der Deutschen Bahn AG. Es war bereits die vierte Arbeitsniederlegung in diesem Tarifkonflikt. Falls die ODEG sich ernsthaften Verhandlungen weiterhin verweigere, gebe es weitere Streiks, kündigte der GDL-Vorsitzende Claus Weselsky in Frankfurt am Main an. Die Gewerkschaft will im Laufe des Jahres bei allen Schienenverkehrsunternehmen ein weitgehend einheitliches Lohnniveau durchsetzen, um Lohndumping bei Ausschreibungen zu verhindern. Auch bei der Hessischen Landesbahn hatte es in den vergangenen Tagen Arbeitsniederlegungen gegeben. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 04.02.2010, Seite 9, Kapital & Arbeit

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