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Berliner haben hohen Krankenstand

Berlin. Der Krankenstand in Berlin und Brandenburg steigt entgegen dem bundesweiten Trend kontinuierlich an. Die Quote habe sich von 4,4 Prozent im Jahr 2006 auf 4,7 Prozent im Jahr 2008 erhöht, geht aus dem am Mittwoch vorgestellten ersten länderübergreifenden Gesundheitsbericht der Krankenkassen AOK und Barmer hervor. Der Krankenstand in der Region liege damit auf einem deutlich höheren Niveau als der Bundesdurchschnitt von 3,4 Prozent, sagte der Geschäftsführer der Gesellschaft für Betriebliche Gesundheitsförderung, Gerd Westermayer.Überdurchschnittlich betroffen sind den Angaben zufolge die Mitarbeiter in den Gesundheits- und Pflegeberufen sowie in der öffentlichen Verwaltung, einschließlich Schulen und Kitas. Als Ursache vermutete der Experte den hohen Altersdurchschnitt des Personals sowie eine zunehmende Arbeitsbelastung. Dafür spreche auch die wachsende Zahl psychischer Erkrankungen. Für die Studie wurden die Daten von rund 620000 Beschäftigten ausgewertet. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 07.01.2010, Seite 5, Inland

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