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Knastbesetzer beklagen Ausgrenzung

Erfurt. Die Besetzer des ehemaligen Erfurter MfS-Untersuchungsgefängnisses fordern die Trägerschaft für die in dem Gebäude geplante »Gedenkstätte zur SED-Diktatur«. Man wolle Mitverantwortung und mitgestalten, sagte der Vorsitzende des Vereins »Freiheit e.V.«, Joachim Heise, am Montag. Sein Verein werde aber bislang ausgegrenzt, klagte er. Desweiteren will die Truppe, deren Mitglieder früher selbst in dem Gefängnis saßen, über den Leiter der Gedenkstätte entscheiden. »Wir haben da schon Kandidaten im Blick«, sagte Heise. Die Besetzung habe in der Nacht zum 1. Januar begonnen. Derzeit seien immer drei Besetzer gleichzeitig in dem Gebäude, einer befinde sich im Hungerstreik. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 05.01.2010, Seite 2, Inland

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