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05.01.2010
- → Inland
»Vertriebenen«-Chefin rudert zurück
Frankfurt/Main. »Vetriebenen«-Präsidentin Erika
Steinbach ist unter bestimmten Umständen zu einem Verzicht auf
einen Sitz im Stiftungsrat für das Zentrum gegen Vertreibungen
bereit. »Wir gehen einen Schritt, um diesen gordischen Knoten
aufzulösen«, sagte Steinbach der Frankfurter Allgemeinen
Zeitung (Dienstagausgabe). Sie verlangte im Gegenzug mehr Sitze
für den »Bund der Vertriebenen« (BdV) im
Stiftungsrat. Drei Sitze für 15 Millionen
»Vertriebene« seien »arg wenig«, sagte die
BdV-Präsidentin. Bisher stellt die Organisation drei von
dreizehn Mitgliedern im Stiftungsrat. Einer dieser drei Plätze
ist bisher nicht besetzt, da Außenminister Guido Westerwelle
(FDP) sich mit Hinweis auf die Bedenken gegen Steinbach in Polen
weigert, sie in den Stiftungsrat zu entsenden. (AFP/jW)
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