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»Vertriebenen«-Chefin rudert zurück

Frankfurt/Main. »Vetriebenen«-Präsidentin Erika Steinbach ist unter bestimmten Umständen zu einem Verzicht auf einen Sitz im Stiftungsrat für das Zentrum gegen Vertreibungen bereit. »Wir gehen einen Schritt, um diesen gordischen Knoten aufzulösen«, sagte Steinbach der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Dienstagausgabe). Sie verlangte im Gegenzug mehr Sitze für den »Bund der Vertriebenen« (BdV) im Stiftungsrat. Drei Sitze für 15 Millionen »Vertriebene« seien »arg wenig«, sagte die BdV-Präsidentin. Bisher stellt die Organisation drei von dreizehn Mitgliedern im Stiftungsrat. Einer dieser drei Plätze ist bisher nicht besetzt, da Außenminister Guido Westerwelle (FDP) sich mit Hinweis auf die Bedenken gegen Steinbach in Polen weigert, sie in den Stiftungsrat zu entsenden. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 05.01.2010, Seite 1, Inland

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