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AKW-Gegner warnen vor Asse-Füllung

Hannover. Atomkraftgegner und Bürgerinitiativen kritisieren die im Rahmen der Schließung des maroden Atommüllagers Asse erwogene Verfüllung mit Beton. Die vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) als möglich erachtete Option der Vollverfüllung des Bergwerks sei lediglich eine Variierung des Flutungskonzeptes, sagte Frank Hoffmann vom Asse-II-Koordinierungskreis am Montag in Hannover. Die Darstellung des BfS, daß bei der Vollverfüllung alle Hohlräume des einsturzgefährdeten Salzstocks mit Beton gefüllt würden, sei nicht richtig. Vielmehr sehe das Konzept vor, den radioaktiven Müll unterhalb der 700-Meter-Sohle mit einer Magnesiumchlorid-Lösung zu fluten. Innerhalb weniger Jahrzehnte könnten bei einer Flutung des Salzstocks radioaktive Stoffe ins Grundwasser eindringen.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 05.01.2010, Seite 4, Inland

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