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Proteste in Hongkong

Hongkong. Rund 9000 Demonstranten haben in Hongkong mehr Demokratie gefordert. In Sprechchören wandten sie sich am Freitag vor allem dagegen, daß sie den Verwaltungschef der chinesischen Sonderzone noch nicht selbst wählen dürfen. Die Polizei hinderte die Menge daran, bis zur chinesischen Regierungsvertretung vorzudringen. Die frühere britische Kronkolonie wurde am 1. Juli 1997 an China zurückgegeben und genießt seitdem einen gewissen Autonomiestatus. Die Verfassung für Hongkong sieht zwar eine Demokratisierung vor, doch beschloß die chinesische Regierung 2007, daß die Bewohner erst 2017 ihren Verwaltungschef wählen dürfen und ihr Parlament erst im Jahr 2020. (APD/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 02.01.2010, Seite 2, Ausland

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