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Steuern für Shell

Unwissentlich fördern Steuerzahler in den EU-Mitgliedstaaten Energiekonzerne, die den Einsatz klimaschädlicher Brennstoffe vorantreiben. Das ist das Ergebnis eines Berichts der unabhängigen Organisation »Corporate Europe Observatory« (CEO). Mit 1,5 Milliarden Euro hat die EU demnach seit 2005 die von der Europäischen Kommission gegründete »Zero Emissions Platform« (ZEP) subventioniert. Der ZEP gehören Shell, BP, Vattenfall, E.on, Alstom, Siemens, Statoil und andere an. Zusammen mit dem »World Wildlife Fund« (WWF) als einziger bekannter Umweltorganisationen forschen die Konzerne nach ökologischen Wunderwaffen für die fernere Zukunft, besagt der CEO-Bericht im Kern. Auch der WWF-Vertreter Sanjeev Kumar hat die starke Präsenz der Privatunternehmen beim ZEP kritisiert. ZEP ist nach seiner Einschätzung ein Beispiel dafür, daß die EU-Bürokratie der Industrie viel zu viele Türen öffne. (ips/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 17.12.2009, Seite 15, Natur & Wissenschaft

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