Zum Inhalt der Seite

Milliardenhilfen für LBBW genehmigt

Brüssel/Stuttgart. Die EU-Kommission hat Milliardenhilfen für die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) unter Auflagen genehmigt. Die Brüsseler Behörde akzeptierte am Dienstag den von der Bank vorgelegten Umstrukturierungsplan, der eine Reduzierung der Bilanzsumme um 40 Prozent vorsieht. Das Institut hat bereits angekündigt, dazu müßten bis 2013 rund 2500 von 10000 Stellen gestrichen werden.

Die LBBW müsse in eine Aktiengesellschaft umgewandelt werden, teilte die Brüsseler Behörde mit. Der Umbau ist Voraussetzung dafür, daß die Bank die nur vorläufig genehmigten Beihilfen vom Land, den Sparkassen und der Stadt Stuttgart nicht sofort zurückzahlen muß. Die Eigentümer hatten dem Institut eine Kapitalspritze in Höhe von fünf Milliarden Euro gewährt. Zudem sicherte die Landesregierung riskante Wertpapiere mit einer Bürgschaft in Höhe von 12,7 Milliarden Euro ab. (AP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 16.12.2009, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!