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Regierung in Amman zurückgetreten

Amman. Die jordanische Regierung ist nach wachsender Kritik aus der Bevölkerung zurückgetreten. König Abdullah II. nahm am Mittwoch das entsprechende Gesuch an und beauftragte Samir Rifai mit der Bildung eines neuen Kabinetts, meldete die jordanische Nachrichtenagentur Petra. Hauptaufgabe der neuen Regierung wird die Vorbereitung von Wahlen in dem arabischen Land sein. Am 23. November hatte der König bereits das Parlament aufgelöst und vorzeitige Neuwahlen angekündigt. Die vor zwei Jahren gewählte Legislative hatte zuletzt kaum noch Ansehen in der Bevölkerung. Die Medien werfen den 110 Abgeordneten vor, ihre Arbeit nicht zu machen. Einige von ihnen sind zudem in Korruptionsaffären verstrickt.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 10.12.2009, Seite 7, Ausland

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