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Präsidentenwahl erneut gescheitert

Chisinau. Die Wahl eines neuen Staatspräsidenten in Moldawien ist erneut gescheitert. Die Kommunistische Partei im Parlament von Chisinau boykottierte die Abstimmung am Montag. Deswegen kamen nicht genug Stimmen für den pro-westlichen Kandidaten Marian Lupu (Foto) zusammen. Für eine gültige Wahl benötigt ein Bewerber mindestens 61 der insgesamt 101 Stimmen. Die pro-europäische Koalition, die die Wahl vom 29. Juli gewonnen hat, verfügt über 53 Sitze, den Rest haben die Kommunisten inne. Es war bereits der zweite Versuch der Abgeordneten, einen neuen Präsidenten zu wählen, nachdem die erste Abstimmung im November ebenfalls gescheitert war. Nun muß das Parlament aufgelöst werden. Eine Neuwahl ist jedoch nicht vor August 2010 möglich, da das Parlament bereits im Juni einmal aufgelöst worden war. (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 08.12.2009, Seite 1, Ausland

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