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Somalia: Drei Minister bei Anschlag getötet

Mogadischu. Bei einem Selbstmordanschlag auf ein Hotel in Somalias Hauptstadt Mogadischu sind am Donnerstag mindestens 19 Menschen getötet worden, unter ihnen drei Minister der somalischen Übergangsregierung. Wie die Friedenstruppe der Afrikanischen ­Union (AMISOM) mitteilte, sprengte sich der Attentäter bei einer Diplomverleihung an Studenten in die Luft. Ein Regierungsvertreter bestätigte, daß Gesundheitsminister Qamar Aden Ali, Bildungsminister Mohamed Abdullahi Waayel und der Minister für Hochschulbildung, Ibrahim Hassan Addow, getötet worden seien. Die Übergangsregierung von Präsident Sharif Sheikh Ahmed kontrolliert nur einen kleinen Teil des kriegszerstörten Mogadischu. Nicht nur große Gebiete der Hauptstadt, sondern auch des Südens und Zentrums des Landes sind in der Hand der islamistischen Shebab-Miliz. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 04.12.2009, Seite 1, Ausland

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