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Exvizepräsident des Kongo bleibt in Haft

Den Haag. Der frühere Vizepräsident der Demokratischen Republik Kongo, Jean-Pierre Bemba, bleibt bis zum Beginn seines Prozesses vor dem Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) in Untersuchungshaft. In einem Berufungsverfahren hob der IStGH in Den Haag am Mittwoch eine Entscheidung in erster Instanz auf, den 47jährigen vorläufig auf freien Fuß zu setzen. Der wegen Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Mordes, Vergewaltigung und Plünderungen während der Jahre 2002 und 2003 angeklagte Bemba wurde im Mai 2008 festgenommen. Er ist der bislang ranghöchste Politiker, der sich vor dem IStGH verantworten muß. Es bestehe die Gefahr, daß Bemba fliehe, wenn er auf freien Fuß gesetzt werde, erklärte Berufungsrichter Akua Kuenyehia. Der Prozeß gegen ihn soll am 27.April beginnen.

(AP/AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 03.12.2009, Seite 7, Ausland

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