-
01.12.2009
- → Sport
Fußball-Randspalte
Höfliche Frage
Johannesburg. Der irische Verband FAI hat die FIFA höflich gebeten, als 33. Land an der WM-Endrunde in Südafrika teilnehmen zu dürfen. Dies erzählte FIFA-Präsident Joseph S. Blatter nach einem Treffen mit einer irischen Delegation, denn »die Iren wissen, daß das Spiel nicht wiederholt werden kann und die Schiedsrichter-Entscheidung endgültig ist«, berichtete Blatter. Die Iren stützen ihre Bitte auf das unbemerkte Handspiel von Thierry Henry beim 1:1 gegen Frankreich, das sie die WM-Teilnahme gekostet hatte. (sid/jW)Ein Tor, zwei Punkte
Barcelona. Der FC Barcelona hat den 238. »Classico« gegen Real Madrid mit 1:0 gewonnen, das damit am 12. Spieltag seine zweite Niederlage kassierte. Durch den Treffer von Zlatan Ibrahimovic in der 56. Minute kam Barca, das noch ohne Niederlage ist, auf Platz eins der spanischen Liga, zwei Zähler vor den »Königlichen«. (sid/jW)Grün sehen
Hamburg. Felix Magath plädiert für die Einführung der »Grünen Karte« im Fußball. Diese sollte eine finanzielle Bestrafung signalisieren, aber nicht den Spielausschluß, da ein Spiel »wenn möglich, immer mit elf gegen elf Mann beendet werden« müßte, erklärte Magath in einem Gastbeitrag für das Hamburger Abendblatt. Mit der »Grünen« würde individuelles Fehlverhalten geahndet, »ohne daß die ganze Mannschaft« darunter zu leiden hätte. Er führte als aktuelles Beispiel den Platzverweis für den Hoffenheimer Maicosuel am vergangenen Samstag gegen Borussia Dortmund an. Der Brasilianer hatte BVB-Torhüter Roman Weidenfeller den Ball aus der Hand geschlagen. »Schließlich ist niemand zu Schaden gekommen, selbst der Ball konnte weitermachen«. (sid/jW)Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Sport