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26.11.2009
- → Inland
Sachsensumpf: Juristin klagt auf Schmerzensgeld
Dresden. In Sachsen hat eine ehemalige Mitarbeiterin des
Verfassungsschutzes das Land auf 150000 Euro Schmerzensgeld
verklagt. Das bestätigte ein Justizsprecher am Mittwoch. Die
Beamtin wirft dem Landesamt vor, bei den Ermittlungen in der
sogenannten Sachsensumpfaffäre ihre Gesundheit geschädigt
zu haben. Sie sei trotz Krankheit befragt und unter Druck gesetzt
worden. Die Juristin war als Referatsleiterin für Organisierte
Kriminalität zuständig und maßgeblich für
Dossiers verantwortlich, in denen es um kriminelle Netzwerke in
Sachsen ging. Externe Prüfer behaupteten dann, es handele sich
lediglich um eine Sammlung von Gerüchten. Gegen die Beamtin
wird wegen Verleumdung und Verfolgung Unschuldiger ermittelt.
(AP/jW)
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