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25.11.2009
- → Inland
Gesamtmetall will 26-Stunden-Woche
Berlin. Der Unternehmerverband Gesamtmetall steht zum Vorschlag der
IG Metall, die Arbeitszeit der Branche mit staatlicher
Unterstützung zeitweilig auf 26 Stunden zu verkürzen.
Verbandspräsident Martin Kannegießer kündigte am
Dienstag im ARD-Morgenmagazin an, dafür noch einmal bei
Arbeitsminister Franz Josef Jung (CDU) zu werben. Dieser hatte den
Überlegungen am Wochenende eine Absage erteilt.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) äußerte sich beim
»Deutschen Arbeitgebertag« in Berlin sketisch zum
Vorschlag von Gesamtmetall und IG Metall. »Wir müssen
aufpassen, daß wir nicht in Dauersubventionen reinrutschen,
aus denen wir nie wieder rauskommen«, sagte sie. Stattdessen
sprach sie sich für Jungs Vorschlag aus, die
Kurzarbeitsregelung bis Ende 2010 zu verlängern und die Dauer
der Zuschüsse von 24 auf 18 Monate zu verkürzen.
(AP/jW
(AP/jW
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