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Gesamtmetall will 26-Stunden-Woche

Berlin. Der Unternehmerverband Gesamtmetall steht zum Vorschlag der IG Metall, die Arbeitszeit der Branche mit staatlicher Unterstützung zeitweilig auf 26 Stunden zu verkürzen. Verbandspräsident Martin Kannegießer kündigte am Dienstag im ARD-Morgenmagazin an, dafür noch einmal bei Arbeitsminister Franz Josef Jung (CDU) zu werben. Dieser hatte den Überlegungen am Wochenende eine Absage erteilt. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) äußerte sich beim »Deutschen Arbeitgebertag« in Berlin sketisch zum Vorschlag von Gesamtmetall und IG Metall. »Wir müssen aufpassen, daß wir nicht in Dauersubventionen reinrutschen, aus denen wir nie wieder rauskommen«, sagte sie. Stattdessen sprach sie sich für Jungs Vorschlag aus, die Kurzarbeitsregelung bis Ende 2010 zu verlängern und die Dauer der Zuschüsse von 24 auf 18 Monate zu verkürzen.

(AP/jW
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Erschienen in der Ausgabe vom 25.11.2009, Seite 4, Inland

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