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Die Linke: Gysi will nicht Parteichef werden

Berlin. Nach der Krebsoperation von Linkspartei-Chef Oskar Lafontaine hoffen Genossen auf dessen baldige Rückkehr in die Politik. Er sei »zuversichtlich, daß Lafontaine noch einmal so zurückkehrt, wie wir ihn kennen«, sagte der saarländische Landesvorsitzende Rolf Linsler. Nach Angaben der Bild-Zeitung soll Lafontaine die Operation am Donnerstag gut überstanden haben. Der Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Gregor Gysi, betonte unterdessen, er werde sich auf dem Bundesparteitag im Mai 2010 nicht um den Parteivorsitz bewerben. Er gehe davon aus, daß Lafontaine genesen und dann erneut kandidieren werde, sagte Gysi am Freitag im Deutschlandradio. Die Nachfolgedebatte hatte der Thüringer Linken-Fraktionschef Bodo Ramelow ausgelöst, der dafür am Freitag erneut scharfe Kritik erntete. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 21.11.2009, Seite 2, Inland

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