-
12.11.2009
- → Ausland
Abbas: Kein Gespräch ohne Siedlungsstopp
Ramallah. Am fünften Todestag des früheren
palästinensischen Präsidenten Yassir Arafat haben sich
Zehntausende Menschen an seinem Grab in Ramallah versammelt.
Arafats Amtsnachfolger Mahmud Abbas bekräftigte bei dieser
Gelegenheit am Mittwoch, er werde die Friedensgespräche mit
Israel solange nicht wieder aufnehmen, bis ein kompletter Stopp des
Baus oder Ausbaus jüdischer Siedlungen im Westjordanland in
Kraft sei.
Arafat starb am 11. November 2004 in einem Militärkrankenhaus bei Paris, wohin er wegen seiner schweren Erkrankung von Ramallah aus zur Behandlung gebracht worden war. Er wurde einen Tag später auf dem Gelände der Mukata, seinem Amtssitz in Ramallah, beigesetzt. Dort hatte der Friedensnobelpreisträger von 1994 die letzten Jahre seines Lebens wegen massiver israelischer Belagerung praktisch unter Hausarrest verbracht. (AP/jW)
Arafat starb am 11. November 2004 in einem Militärkrankenhaus bei Paris, wohin er wegen seiner schweren Erkrankung von Ramallah aus zur Behandlung gebracht worden war. Er wurde einen Tag später auf dem Gelände der Mukata, seinem Amtssitz in Ramallah, beigesetzt. Dort hatte der Friedensnobelpreisträger von 1994 die letzten Jahre seines Lebens wegen massiver israelischer Belagerung praktisch unter Hausarrest verbracht. (AP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland
