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Arcandor-Gläubiger gucken in die Röhre

Essen. Die Pleite des Arcandor-Konzerns wird für die Gläubiger zum Milliardengrab. Von den angemeldeten Forderungen in Höhe von 19 Milliarden Euro werde nur ein Bruchteil »im untersten Promille-Bereich« bedient werden können, erklärte Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg am Montag bei der Gläubigerversammlung für die Konzernholding Arcandor AG in Essen. Geringfügig besser sehe es bei den Forderungen gegen einzelne Arcandor-Töchter aus. Zu den rund 50000 Gläubigern, die Ansprüche angemeldet haben, gehören neben Finanzämtern und Banken auch Lieferanten, Handwerker, Vermieter sowie Beschäftigte des Unternehmens.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 10.11.2009, Seite 2, Kapital & Arbeit

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