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Südsudan schließt Abspaltung nicht aus

Kairo. Der sudanesische Vizepräsident Salva Kiir hat eine Abspaltung des erdölreichen Südens bei einem für 2011 geplanten Referendum nicht ausgeschlossen. Der muslimische Norden habe es für die überwiegend christliche und indigene Bevölkerung des Südens »nicht attraktiv« gemacht, in einer staatlichen Einheit zu verbleiben, sagte Kiir, der auch Chef der Sudanesischen Volksbefreiungsbewegung (SPLM) ist, am Montag nach Gesprächen mit dem ägyptischen Präsidenten Husni Mubarak in Kairo. Kiir warf der Regierung in Khartum vor, das Friedensabkommen von 2005 noch nicht umgesetzt zu haben. Bei einer Sezes­sion droht Beobachtern zufolge ein neuer Bürgerkrieg. (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 27.10.2009, Seite 6, Ausland

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