Zum Inhalt der Seite

Deutsche Fregatte stoppt Piraten

Berlin. Vor den ostafrikanischen Seychellen wurden mutmaßliche Piraten von der deutschen Fregatte »Bremen« gestoppt. Das Bundesverteidigungsministerium teilte am Mittwoch mit, dass ein Bordhubschrauber am Dienstagmorgen drei verdächtige Boote mit elf Personen an Bord entdeckt hatte. Demnach hätten die Piloten beobachtet, wie die Insassen eine Handfeuerwaffe und andere Gegenstände ins Wasser warfen. Bei der anschließenden Durchsuchung der Boote seien keine Waffen, aber zehn Fässer mit Kraftstoff gefunden worden. Alle elf mutmaßlichen Piraten wurden, auf Anweisung der EU-Mission Atlanta, an der die deutsche Marine beteiligt ist, auf das größte ihrer Boote gebracht. Während sie ihre Fahrt fortsetzen durften, wurden zwei kleineren Boote durch die Fregatte Bremen versenkt, so das Bundesverteidigungsministerium. (AFP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 15.10.2009, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!