-
15.10.2009
- → Inland
Merkel verteidigt Mitbestimmung
Hannover. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Forderungen aus der FDP
nach Einschränkungen bei der Mitbestimmung eine Absage
erteilt. An den bestehenden Regelungen werde nichts geändert,
sagte Merkel am Mittwoch auf dem Gewerkschaftskongreß der IG
Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) in Hannover. Zugleich
erklärte die Kanzlerin, es bleibe beim Auslaufen der
Regelungen zur Alterszeilzeit: »Ich halte Altersteilzeit
für kontraproduktiv.« Merkel lobte den früheren
IG-BCE-Chef Hubertus Schmoldt für seine Arbeit. Unter seiner
Führung habe sich die Gewerkschaft zu einer wahren
Ideenschmiede entwickelt. (AP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland
