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Sechs Todesurteile nach Uiguren-Unruhen

Peking. Wegen ihrer Beteiligung an den Unruhen in der chinesischen Uiguren-Provinz Xinjiang Anfang Juli hat ein Gericht sechs Angeklagte zum Tode verurteilt. Dies berichteten Staatsmedien am Montag. Einzelheiten zu den Vorwürfen gegen die Angeklagten wurden nicht bekannt. Den Namen nach zu urteilen waren alle Mitglieder der muslimischen Minderheit der Uiguren. Bei den Unruhen im Juli wurden nach amtlichen Angaben 197 Menschen getötet, die meisten von ihnen waren Han-Chinesen. Die chinesischen Behörden werfen Uiguren vor, die Ausschreitungen geschürt zu haben.

(APF/AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 13.10.2009, Seite 6, Ausland

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