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Straßenschlachten in Istanbul

Istanbul. Den zweiten Tag in Folge kam es gestern in der Istanbuler Innenstadt zu schweren Straßenschlachten zwischen der Polizei und Gegnern des am Nachmittag zu Ende gegangenen Gipfeltreffens von Weltbank und Internationalen Wwährungsfonds (IWF). Hunderte vermummte Demonstranten warfen Steine und Molotowcocktails auf die Polizei und zerstörten die Scheiben von Banken und Fast-Food-Ketten. Laut Hürriyet waren auch deutschsprachige Aktivisten darunter. Die Polizei setzte Tränengas ein und gab Warnschüsse in die Luft ab. Am Dienstag waren bereits rund 100 Demonstranten festgenommen worden, die versucht hatten, zum Kongreßgebäude vorzudringen. Nick Brauns
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Erschienen in der Ausgabe vom 08.10.2009, Seite 6, Ausland

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