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Honduras: Flucht vor Putschisten

Tegucigalpa. Zwölf Indígenas haben am Dienstag nach Verfolgungen und Drohungen durch das Putschistenregime in Honduras Zuflucht in der Botschaft Guatemalas gesucht und politisches Asyl beantragt. Die Angehörigen der Ethnie der Lenca hatten sich als Mitglieder des »Bürgerkongresses der indigenen und Volksorganisationen« aktiv an der Widerstandsbewegung gegen die Diktatur beteiligt und seien von den Sicherheitskräften des Regimes mit dem Tod bedroht worden, erklärte María Cruz als Sprecherin der Gruppe.

Das guatemaltekische Außenministerium bestätigte in einer kurzen Erklärung den Asylantrag der Gruppe und kündigte an, das Anliegen der Flüchtlinge zu prüfen. »Guatemala fordert von den De-facto-Behörden den vollen Respekt für die Menschenrechte und ein Ende der Repression gegen die Bürger«, heißt es abschließend in dem Kommuniqué. (PL/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 08.10.2009, Seite 1, Ausland

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