Zum Inhalt der Seite

Unternehmen geben sich optimistisch

Osnabrück.In der Metall- und Elektro-Industrie wird es nach der Bundestagswahl nach Einschätzung der Unternehmer »keine große Entlassungswelle« geben. In einem Interview der Neuen Osnabrücker Zeitung sagte Gesamtmetall-Präsident Martin Kannegiesser, wenn sich der Bankensektor beruhige, »dürfte sich der Personalabbau noch einige Zeit in ähnlichem Umfang fortsetzen«. Seit Anfang des Jahres gingen monatlich fast 20000 Arbeitsplätze der Branche verloren. Damit seien von den im vorangegangenen Aufschwung geschaffenen 240000 Arbeitsplätzen 150000 wieder abgebaut worden. Die Produktion sei um 26 Prozent gesunken, die Zahl der Mitarbeiter aber nur um vier Prozent, betonte Kannegießer. Falls es neue schlimme Überraschungen durch die Bankenkrise gäbe, würde es allerdings »bitter für die Unternehmen und die Belegschaften«, sagte er. Gleichzeitigt wies er Forderungen der IG Metall nach gleicher Bezahlung für Zeitarbeiter zurück. Dies komme »völlig zur Unzeit«, so Kannegiesser.

(AP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 28.09.2009, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!