-
28.09.2009
- → Kapital & Arbeit
Unternehmen geben sich optimistisch
Osnabrück.In der Metall- und Elektro-Industrie wird es nach
der Bundestagswahl nach Einschätzung der Unternehmer
»keine große Entlassungswelle« geben. In einem
Interview der Neuen Osnabrücker Zeitung sagte
Gesamtmetall-Präsident Martin Kannegiesser, wenn sich der
Bankensektor beruhige, »dürfte sich der Personalabbau
noch einige Zeit in ähnlichem Umfang fortsetzen«. Seit
Anfang des Jahres gingen monatlich fast 20000 Arbeitsplätze
der Branche verloren. Damit seien von den im vorangegangenen
Aufschwung geschaffenen 240000 Arbeitsplätzen 150000 wieder
abgebaut worden. Die Produktion sei um 26 Prozent gesunken, die
Zahl der Mitarbeiter aber nur um vier Prozent, betonte
Kannegießer. Falls es neue schlimme Überraschungen durch
die Bankenkrise gäbe, würde es allerdings »bitter
für die Unternehmen und die Belegschaften«, sagte er.
Gleichzeitigt wies er Forderungen der IG Metall nach gleicher
Bezahlung für Zeitarbeiter zurück. Dies komme
»völlig zur Unzeit«, so Kannegiesser.
(AP/jW)
(AP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Kapital & Arbeit
