Verdacht gegen Stromkonzerne
Bonn. Das Bundeskartellamt hat ein Mißbrauchsverfahren gegen
deutsche Stromkonzerne eingeleitet. Die Behörde untersucht
dabei die Preisgestaltung bei der Belieferung von Verbrauchern mit
Strom zum Betrieb von Nachtspeicherheizungen und elektrischen
Wärmepumpen. »In diesem Markt gibt es so gut wie keine
alternativen Anbieter und damit auch keine Wechsel- und
Ausweichmöglichkeiten für die Kunden«,
begründete die Wettbewerbsbehörde am Donnerstag in Bonn
ihr Einschreiten.
Rund zwei Millionen Wohnungen in Deutschland nutzen laut Kartellamt den sogenannten »Heizstrom« und verbrauchen dabei jährlich rund 20 Milliarden Kilowattstunden. Die nun von der Behörde ins Visier genommenen Unternehmen beliefern allein insgesamt 1,2 Millionen Kunden.
(AP/jW)
Rund zwei Millionen Wohnungen in Deutschland nutzen laut Kartellamt den sogenannten »Heizstrom« und verbrauchen dabei jährlich rund 20 Milliarden Kilowattstunden. Die nun von der Behörde ins Visier genommenen Unternehmen beliefern allein insgesamt 1,2 Millionen Kunden.
(AP/jW)
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