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Ausschreitungen in Santiago de Chile

Santiago. Bei gewaltsamen Ausschreitungen am 36. Jahrestag des Militärputsches von Augusto Pinochet ist in der chilenischen Hauptstadt Santiago laut einem Fernsehbericht ein junger Mann ums Leben gekommen. Der 23jährige habe einen tödlichen Kopfschuß erhalten, berichtete das staatliche Fernsehen am Freitag. Wer geschossen hat, war angeblich nicht klar. Hunderte vermummte zumeist jugendliche Demonstranten hatten in den Außenbezirken Santiagos Barrikaden errichtet. Bei einer Gedenkfeier im Regierungspalast würdigte Präsidentin Michelle Bachelet den damals von Pinochet gestürzten Staatschef Salvador Allende als einen »Märtyrer der Demokratie«. (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 14.09.2009, Seite 2, Ausland

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