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Kurden fordern Ende des PKK-Verbots

Berlin. Kurdische und deutsche Politiker haben sich am Mittwoch zu einer Konferenz im Berliner Abgeordnetenhaus getroffen. In einer Erklärung forderten die 150 Teilnehmer die Gleichstellung der Kurdinnen und Kurden in der BRD mit anderen großen Migrantengruppen. Dazu zählten beispielsweise das Angebot von muttersprachlichem Frühunterricht sowie die Aufhebung des 1993 erlassenen Verbots der kurdischen Arbeiterpartei PKK. Zu den Gästen der Veranstaltung, die von der Föderation der kurdischen Vereine in Deutschland (YEK-KOM) initiiert wurde, zählten unter anderem der Oberbürgermeister der Stadt Diyarbakir, Osman Baydemir, und der Bundestagsabgeordnete der Linkspartei Norman Paech.

(jW/cw)
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Erschienen in der Ausgabe vom 10.09.2009, Seite 5, Inland

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