-
26.08.2009
- → Inland
Strafanzeige gegen NPD-Wahlkampf
Dresden. Der sich gegen Ausländer richtende Wahlkampf der NPD
in Sachsen hat womöglich ein juristisches Nachspiel. Der
Dresdner Grünen-Innenpolitiker Johannes Lichdi erstattete am
Dienstag wegen der beiden Plakate »Kriminelle Ausländer
raus« und »Heimreise statt Einreise« Strafanzeige
gegen die NPD. Es bestehe der Verdacht der Kollektivbeleidigung
beziehungsweise der Volksverhetzung, erklärte er.
(AP/jW)
(AP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland