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Viele Frauen leben von Armutslöhnen

Frankfurt/Main. Frauen (27,2 Prozent) beziehen deutlich häufiger Niedriglohn als Männer (14,3 Prozent). Laut Statistischem Bundesamt liegt das daran, daß sie öfter Teilzeitjobs oder andere »atypische Beschäftigungen« haben. Im vergangenen Jahr waren insgesamt 6,2 Prozent der Erwerbstätigen armutsgefährdet, 1998 waren es noch 4,6 Prozent. Der Grund: Immer mehr Menschen haben einen Teilzeitjob, arbeiten in Zeitarbeit, als Minijobber oder sind nur befristet beschäftigt. Sie verdienen meist deutlich weniger als Normalbeschäftigte und haben ein deutlich höheres Armutsrisiko. Dies gilt auch für einige Selbständige. Den Angaben zufolge ist der Anteil derjenigen mit Teilzeitjob, Zeitarbeit, geringfügig oder befristeter Beschäftigung seit 1998 um 6,0 Prozentpunkte auf 22,2 Prozent im vergangenen Jahr gestiegen.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 21.08.2009, Seite 15, Feminismus

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