Zum Inhalt der Seite

NATO-Marineeinsatz am Horn von Afrika

Lissabon. Die NATO begann am Montag einen abermaligen Marineeinsatz vor dem Horn von Afrika. Das berichtete die Nachrichtenagentur AFP am Montag unter Verweis auf das Militärbündnis. Die Operation »Ocean Shield« (Ozeanschild) solle den seit Frühjahr andauernden Einsatz »Allied Protector« (Gemeinsamer Schützer) und ziele insbesondere darauf ab, den Anrainerstaaten bei der »Entwicklung ihrer eigenen Maßnahmen gegen die Seeräuber« zu helfen. Beteiligt am Horn von Afrika sind die Türkei, Griechenland, Italien, Großbritannien und die USA mit Schiffen, wie ein Sprecher der ­NATO in Lissabon mitteilte. Es gebe keine Frist für die Beendigung des Einsatzes. Die Bundeswehr ist im Rahmen der Operation »Atalanta« vor dem Horn von Afrika an einer Anti-Piraten-Mission der EU beteiligt.

(AFP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 18.08.2009, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!