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Sozialverband dringt auf Mindestrente

Berlin. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) dringt darauf, Niedrigverdiener besser vor Altersarmut zu schützen. Dafür soll ein bundeseinheitlicher gesetzlicher Mindestlohn eingeführt werden, wie es ein am Freitag vorgelegtes Konzept des Verbandes vorsieht. Die entscheidende Ursache für die wachsende Gefahr von Altersarmut liege darin, »daß der Niedriglohnsektor vor allem durch die Hartz-Gesetzgebung einen rasanten Zuwachs erfahren hat«.

Zusätzlich solle die Regelung zur Rente nach Mindesteinkommen verlängert werden. Diese gelte derzeit nur für Pflichtbeitragszeiten vor 1992. Danach können unter bestimmten Voraussetzungen Beitragszeiten auf bis zu 75 Prozent des Durchschnittsverdienstes aufgewertet werden. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 08.08.2009, Seite 5, Inland

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