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Fußball: Nicht schlecht

München. Die Fußball-Bundesliga ist mit mehr als 1,4 Milliarden Euro Gesamtumsatz nicht nur die wirtschaftlich zweitstärkste Liga Europas, sie gilt auch als besonders ausgeglichen. Nach einer Deloitte-Analyse liegt der Durchschnittsumsatz der wirtschaftlich stärksten Bundesliga-Klubs fünfmal über dem der schwächsten, in Spanien und Italien geht die Schere deutlich weiter auseinander. Während in der englischen Premier League der Faktor mit 4,5 sogar knapp unter dem deutschen Wert liegt, haben beispielsweise Real Madrid und Champions-League-Sieger FC Barcelona durchschnittlich einen 20mal höheren Umsatz als die wirtschaftlich schwächsten Klubs der Primera Division. In der italienischen Serie A beträgt der durchschnittliche Faktor zwischen Reich und Arm 13. »Das Solidaritätsprinzip der Bundesliga bei der TV-Vermarktung ist ein wichtiger Faktor für Ausgeglichenheit und Attraktivität der Liga«, sagte der Fußballexperte des Unternehmens Deloitte, Christian Schneider. (sid/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 07.08.2009, Seite 16, Sport

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