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Pollenflüge

Auf der Zugspitze, 2690 Meter über dem Meeresspiegel, untersuchen Dermatologen und Allergologen seit einigen Tagen im Auftrag des bayerischen Umweltministeriums den Einfluß des Höhenklimas auf Allergien. Forschungsleiter Johannes Ring (Klinik am Biederstein) hat ein erstes Zwischenergebnis mitgeteilt: «Wir haben gelernt, daß Pollen 10 000 Meter hoch steigen. Es hat uns schon überrascht, daß Pollen aus Ungarn über Österreich und Tschechien in die Lausitz fliegen und sogar in der norddeutschen Tiefebene Leute belasten, obwohl die pollenproduzierenden Pflanzen dort gar nicht wachsen.» Endgültige Ergebnisse werden im Herbst vorliegen.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 06.08.2009, Seite 15, Natur & Wissenschaft

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