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BRD fördert Wassernotstand

München. Deutschland trägt nach Expertenansicht durch seine Importe zum globalen Wassernotstand bei. Das Magazin Focus berichtete vorab unter Berufung auf eine Studie der Umweltorganisation WWF, Deutschland importiere jährlich Produkte, für deren Herstellung rund 80 Milliarden Kubikmeter Wasser verbraucht würden. Das Wasser werde auch in Trocken- und Dürregebieten wie Spanien, der Türkei, Teilen Brasiliens und afrikanischen Ländern verbraucht.Mit fast sechs Milliarden Kubikmetern stehe Brasilien an der Spitze der virtuellen Wasserexporteure, schrieb das Blatt. Das Land liefere hauptsächlich Kaffeebohnen und Fleisch nach Deutschland. Beim Handel mit der Türkei und Spanien fielen etwa für Baumwolle oder Schinken knapp zwei Milliarden Kubikmeter Wasser an. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 03.08.2009, Seite 5, Inland

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