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Maliki im Weißen Haus empfangen

Washington. Bei ihrem ersten Treffen im Weißen Haus haben US-Präsident Barack Obama und Iraks Ministerpräsident Nuri Al-Maliki eine »Vertiefung der zivilen Zusammenarbeit« angekündigt. Obama erklärte am Mittwoch abend, Ziel der US-Regierung sei es weiterhin, die Kampftruppen aus dem Irak abzuziehen. Die Besatzer sollten den Plänen zufolge bis Ende 2011 das Land verlassen. Gleichzeitig meinte er, daß die Lage im Irak noch »nicht vollständig stabil« sei. »Wir wissen, daß noch schwere Tage vor uns liegen werden«. Unter anderem habe er mit Maliki über die Verteilung der Öleinnahmen und die Grenzziehung zwischen den Regionen gesprochen. Die USA unterstützten weiterhin die Bemühungen, »alle Iraker in die irakische Regierung einzubinden«. Maliki meinte, daß die USA »eine Rolle« bei der Unterstützung der Regierung und dem Aufbau eines »föderalen Rechtstaats« spielen.

Vor dem Treffen im Weißen Haus hatte Maliki bei einem Besuch am Sitz der Vereinten Nationen in New York ein vollständiges Ende der UN-Sanktionen von 1990. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 24.07.2009, Seite 6, Ausland

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