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Massenflucht im Osten des Kongo

Genf. Im Osten der Demokratischen Republik Kongo sind nach Angaben des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) seit März fast eine halbe Million Menschen aus Angst vor Plünderungen und Vergewaltigungen auf der Flucht. Wie das IKRK am Mittwoch in Genf mitteilte, verließen allein in der Provinz Nord-Kivu in den vergangenen fünf Monaten etwa 300000 Menschen ihr Zuhause. Im benachbarten Süd-Kivu flüchteten demnach über 100000 weitere Menschen vor der Gewalt von Rebellengruppen und den schlecht bezahlten Soldaten der kongolesischen Armee. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 09.07.2009, Seite 6, Ausland

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