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Redeverbot für Kriegsgegner

Dresden. Der Prozeß gegen einen Dresdener Kriegsgegner, dem Verbreitung nationalsozialistischer Symbole vorgeworfen wird, ist am Montag vertagt worden. Der Angeklagte Jörg E. soll für einen Aufkleber verantwortlich sein, der zum Protest gegen einen Zapfenstreich der Bundeswehr mobilisiert hatte. Darauf ist das Balkenkreuz der Bundeswehr neben einer SS-Rune zu sehen. Die Richterin verweigerte gestern dem Angeklagten eine Stellungnahme und begründete ihre Entscheidung mit mangelnder Zeit, da sie noch am gleichen Tag in Urlaub reisen wolle. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 07.07.2009, Seite 5, Inland

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