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Neonazis attackierten Journalisten

Wolfsburg/Hannover. Mehrere Rechtsextremisten haben am Samstag im niedersächsischen Wolfsburg einen Journalisten angegriffen. Der Fotoreporter hatte von einer Veranstaltung berichtet, bei der etwa 100 Neonazis einen Verein zur Errichtung eines »Kraft durch Freude«-Museums gründen wollten. Darin sollen unter anderem Wehrmachtsfahrzeuge ausgestellt werden, die vom Volkswagen-Konzern (VW) während des Faschismus hergestellt wurden. Der Hauptsitz von VW befindet sich in Wolfsburg. Nach Polizeiangaben wurde dem Reporter während seiner Arbeit mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Der mutmaßliche Täter bewarf Beamte zudem mit einer Flasche. Er wurde vorübergehend festgenommen. Der Deutsche Journalistenverband (DJV) hat die Prügelattacke vom Wochenende verurteilt. Man sei bestürzt über die Brutalität der Rechtsextremisten, hieß es am Montag in Hannover. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 07.07.2009, Seite 4, Inland

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