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Ver.di fordert Aufklärung

Berlin. Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hat die rückhaltlose Aufklärung der Spitzelaffäre bei der Deutschen Bank verlangt. Das Geldinstitut müsse »garantieren, daß sich so etwas künftig nicht wiederholen kann«, forderte ver.di-Vorstandsmitglied Uwe Foullong am Montag in Berlin. Zu den Opfern der Bespitzelung gehört der Gewerkschafter Gerald Herrmann, der bis 2003 im Aufsichtsrat der Bank saß. Die Deutsche Bank hatte sich erst vor wenigen Tagen formal bei ihm dafür entschuldigt, daß sie ihn 2001 von einer Detektei durchleuchten ließ, weil sie dachte, er habe Geschäftszahlen weitergegeben. Herrmann vermutet hingegen, wegen seiner wiederholten Kritik am massiven Stellenabbau des Geldinstitutes ins Visier der Ermittler geraten zu sein.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 07.07.2009, Seite 1, Inland

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