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Der Kreativdirektor einer Bremer Werbeagentur, Erik Wankerl, will in der Hansestadt die deutsch-deutsche Mauer wieder aufbauen. Seine »Bremer Mauer« soll aus 3,40 Meter hohen, im Wind frei beweglichen Leinwandstücken bestehen, die an Betonblöcken befestigt sind. Einen Monat lang soll die Mauer Marktplatz und Domhof der Hansestadt teilen. »Viele haben die echte Mauer ja nie gesehen, so wie ich zum Beispiel«, sagt Wankerl. Der Kreativdirektor will mit seinem Vorstoß »Raum für Kreativität schaffen«, das ist ja schließlich seine Aufgabe. Vorschläge, welche Filmchen auf die Leinwandstücke projiziert oder welche Performances davor aufgeführt werden sollen, nimmt Wankerl seit einiger Zeit unter 20jahre-grenzenlos.de entgegen. »Ehrlich gesagt, habe ich mir mehr Resonanz erhofft«, sagt er. Zu viele Ideen seien noch nicht »hochgeladen« worden. »Der wichtigste Schritt wird allerdings sein, den Bremer Senat von unserem Konzept zu überzeugen.« Der soll die »Bremer Mauer« nämlich am 3. Oktober einreißen. Bisher hält er sich bedeckt. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 24.06.2009, Seite 13, Feuilleton

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