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Wachsende Kinderarmut in den USA

Washington. Die New Yorker Stiftung für die Entwicklung des Kindes (FDC) warnt vor einem dramatischen Anstieg der Kinderarmut und einer sinkenden Geburtenrate in den USA als Folge der Wirtschaftskrise. Befürchtet wird, daß im nächsten Jahr jedes fünfte US-amerikanische Kind in Armut leben wird. »Kinder sind in der amerikanischen Gesellschaft schon jetzt eine aussterbende Art«, sagt FDC-Präsidentin Ruth Takanashi. Weniger als 30 Prozent aller US-amerikanischen Familien hätten Kinder unter 18 Jahren. Die aktuelle Rezession könnte den Trend verschärfen. Die Stiftung erwartet einen Anstieg der Selbstmordrate unter Kindern durch mehr Fast-Food-Produkte auf dem Speiseplan eine Zunahme der Fettleibigkeit, außerdem einen Anstieg der Jugendkriminalität und eine Zunahme der Zahlen kindlicher Gewaltopfer.

(IPS/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 06.06.2009, Seite 2, Ausland

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