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Hunderte Tote bei Nomaden-Kämpfen

Khartum. Bei Kämpfen zwischen zwei arabischen Nomadenstämmen in der sudanesischen Provinz Süd-Kordofan sind nach Regierungsangaben in dieser Woche mehr als 240 Menschen getötet worden. Unter den Toten seien 89 Angehörige des Misserija-Stammes, 80 Mitglieder der Riseykat sowie 75 Polizisten, sagte der sudanesische Innenminister Ibrahim Mahmud Hamad in der Hauptstadt Khartum. Die Kämpfe hatten am vergangenen Wochenende in der Nähe des Dorfes Meiram an der Grenze zwischen den Provinzen Süd-Kordofan und Darfur begonnen, mehr als 800 Kilometer südwestlich von Khartum. In früheren Konflikten stritten sich die beiden Nomadenstämme um Trinkwasserstellen für ihre Pferde und ihr Vieh.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 30.05.2009, Seite 6, Ausland

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