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IG Metall einigt sich mit Schaeffler

Frankfurt/Main. Beim angeschlagenen Autozulieferer Schaeffler wird es vorerst keine betriebsbedingten Kündigungen geben. IG Metall und die Geschäftsführung des Unternehmens vereinbarten eine Beschäftigungssicherung bis Mitte kommenden Jahres, wie beide Seiten am Dienstag mitteilten. Voraussetzung sei allerdings, daß Personalkosten in Höhe von 250 Millionen Euro eingespart werden. Das soll erreicht werden, indem das Unternehmen die Kurzarbeit weiter nutzt und die Beschäftigten für weniger Geld weniger arbeiten. Einmalzahlungen wie etwa das Weihnachtsgeld sollen zudem gekürzt und Beschäftigte zum freiwilligen Ausscheiden oder zur Alters­teilzeit ermuntert werden. Zudem sollen Beschäftige in Transfergesesellschaften ausgegliedert werden.

Das Unternehmen, das weltweit insgesamt 66000 Mitarbeiter beschäftigt, reagiert mit den Einsparungen auf die Umsatzrückgänge infolge der Wirtschaftskrise seit Spätherbst vergangenen Jahres und auf die niedrigeren Umsatzerwartungen der nächsten Jahre. Zudem geriet der Familienbetrieb wegen der versuchten Übernahme des deutlich größeren Continental-Konzerns unter Druck.
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(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 27.05.2009, Seite 9, Kapital & Arbeit

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