-
15.05.2009
- → Kapital & Arbeit
IEA: Ölnachfrage sinkt, Preise steigen
Paris. Wegen der weltweiten Rezession rechnet die Internationale
Energieagentur (IEA) in diesem Jahr mit dem stärksten
Rückgang der Ölnachfrage seit 1981. Der Ölbedarf
werde voraussichtlich um drei Prozent auf 83,2 Millionen Barrel pro
Tag sinken, teilte die Organisation der
Ölverbraucherländer am Donnerstag in ihrem Monatsbericht
in Paris mit. Dies seien 2,6 Millionen Barrel weniger als im
vergangenen Jahr. Noch im April hatte die IEA für 2009 nur mit
einer Nachfrage von täglich 83,4 Millionen Barrel gerechnet.
Die Energieagentur zeigte sich verwundert mit Blick auf die
Ölpreise, die von gut 30 Dollar pro Barrel (159 Liter) Ende
2008 auf zuletzt wieder über 60 Dollar gestiegen sind.
(AFP/jW)
(AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Kapital & Arbeit